FC Grün-Weiß Piesteritz e.V.
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Cheftrainer hält Telefonkontakt

Philipp Scopp, 06.01.2016

Cheftrainer hält Telefonkontakt

WITTENBERG. 
Heiko Wiesegart weiß, wie es sich anfühlt, beim Dessauer Ford-Cup den Siegerpokal in die Höhe zu stemmen. „Ich war 2010 dabei“, sagt der Chefcoach des FC Grün-Weiß Piesteritz, der von seinen Jungs am Freitag keinen zweiten Coup erwartet. „Dieses Ziel werde ich nicht ausgeben. Sonst rennen alle übermotiviert über das Hallenparkett“, betont der 38-Jährige, der beim Trainingsauftakt vier Tage später nur gesunde Spieler im Volkspark begrüßen will. „Priorität hat der Punktspielbetrieb“, so Wiesegart weiter, der mit seinen Verbandsliga-Fußballern eine „super Rückrunde“ spielen will. 20 Punkte sind aus seiner Sicht ein gutes Zwischenergebnis auf dem Weg zum Klassenerhalt, doch sein Elf hat das Potenzial, sich im gesicherten Mittelfeld festzusetzen. „Beim Trainingsauftakt am 12. Januar werde ich mein Team auf dieses Ziel einschwören“, meint er, denn bisher haben alle bewiesen, dass ihnen der Verein am Herzen liegt.

Den diesjährigen Ford-Cup verfolgt Wiesegart aus der Ferne. „Es sind sehr private Gründe“, sagt er. Die Kicker aus dem Volkspark werden in der Anhalt-Arena von Lars Irmer und Dennis Kögel betreut. Der Chefcoach betont, dass er mit dem Duo telefonisch in Verbindung steht. Ihm gehe es in erster Linie darum, dass sich die Mannschaft so teuer wie möglich verkauft und den FC gut repräsentiert. „Wir haben im Vorfeld einmal in der Halle trainiert“, sagt er und schiebt nach, dass alle Spieler des Teams fit genug sind, pro Match ordentlich Gas zu geben.

Mit den Vorrundengegnern TSV Mosigkau (Anpfiff 18.45 Uhr), FK Dukla Prag (19.30 Uhr) und VfL Halle 96 (20.45 Uhr) hat sich der 38-Jährige nur am Rande beschäftigt. Denn Hallen-Teams sind mit den Mannschaften, die im Meisterschaftsbetrieb auf Punktejagd gehen, nur schwer zu vergleichen. Beim Thema Aufstellung hat der Coach klare Vorstellungen. Marvin Kleinschmidt hat seine Handverletzung auskuriert und wird in Dessau das Tor hüten, auf dem Feld sind Daniel Gallin, Michael Müller, Dennis Marschlich, Jonny Karaschewski, Christoph Düsedau und Brian-Lucas Körnicke gesetzt. (mz)



Quelle:Mitteldeutsche Zeitung, 07.Januar 2016