FC Grün-Weiß Piesteritz e.V.
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Gute Laune nach Nullnummer

Philipp Scopp, 13.12.2015

Gute Laune nach Nullnummer

SANGERHAUSENDie „Taube auf dem Dach“, sprich die drei Punkte, wollten am Sonnabend sowohl der VfB Sangerhausen, als auch der FC Grün-Weiß Piesteritz vor ihrem Duell in der Fußball-Verbandsliga. Am Ende wurde es der „Spatz in der Hand“, nämlich ein Zähler für jedes Team. Nach 90 Minuten hieß es 0:0. Ein Unentschieden, mit dem beide Clubs leben konnten.

Die Gastgeber starteten mit dem Vorsatz, nach zuletzt sieben Pleiten am Stück endlich wieder zu punkten. Schon nach drei Minuten hatte Danny Schulz die erste Möglichkeit, doch sein Schuss wurde von den Piesteritzern noch abgeblockt. Nach 20 Minuten stand Kevin Schenke völlig frei vor Gäste-Schlussmann Jan Lindemann, brachte den Ball aber nicht am 37-jährigen Keeper vorbei. Auch die Grün-Weißen hatten ihre Möglichkeiten, doch vor dem diesmal von Maik Bemmann gehüteten VfB-Gehäuse fehlte ihnen die Durchschlagskraft.

Am Spielverlauf änderte sich auch in den zweiten 45 Minuten nicht viel. Beide Mannschaften mühten sich zwar redlich, doch an zündenden Ideen mangelte es. Und wenn sich dann wirklich mal eine Chance ergab, fehlte die nötige Präzision. So bei der besten Tormöglichkeit der gesamten Partie nach 70 Minuten. Urplötzlich tauchte Daniel Trautmann frei vor Torwart Lindemann auf. Der Gäste-Keeper parierte in großem Stil. Der abprallende Ball landete auf den Füßen von Kevin Schenke, doch der Angreifer traf die Kugel zum Entsetzen seiner Mitspieler und der VfB-Fans unter den rund 100 Zuschauern nicht. Es blieb beim 0:0.

Einem Unentschieden, das VfB-Keeper Maik Bemmann kurze Zeit später mit einer sensationellen Parade bei einem Schuss aus Nahdistanz, abgefeuert von Michael Müller, festhielt. Eben jener Müller knallte nach 80 Minuten bei einem Kopfball-Duell mit VfB-Routinier Daniel Trautmann zusammen. Beide Spieler verließen mit einer blutenden Kopfwunde das Spielfeld.

Als dann Robert Knopp nach gut 84 Minuten den Ball am langen Pfosten des Gäste-Gehäuses vorbei jagte, war der Drops gelutscht. Es blieb bis zum Ende beim torlosen Remis. Mit diesem Teilerfolg verabschiedeten sich beide Teams in die abendlichen Vereinsfeiern.

„In unserer momentanen Situation ist es ein Punktgewinn. Erfreulich auch, dass wir endlich mal wieder zu null gespielt haben. Aber schade, dass wir das Tor nicht gemacht haben. Es war auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung“, so VfB-Trainer Martin Kinast. „Das Remis geht in Ordnung. Wir können mit dem 0:0 gut leben, schließlich halten wir den VfB auf Abstand“, blickte Gäste-Trainer Heiko Wiesegart auf das Spiel zurück und freute sich, dass er zusammen mit seinen Schützlingen das Ziel, 20 Punkte bis Weihnachten zu holen, geschafft hat.

FC Grün-Weiß Piesteritz: Jan Lindemann, Patrick Pfeifer, Tom Polaszek, Florian Freihube, Daniel Gallin, Sebastian Töpfer, Jörg Steiner (84. Christoph Düsedau), Dennis Marschlich, Michael Müller (80. Brian-Lucas Körnicke), Jonny Karaschewski, David Möbius (mz)



Quelle:Mitteldeutsche Zeitung, 14.Dezember 2015