FC Grün-Weiß Piesteritz e.V.

"Am Samstag kann man eine ganze Menge machen"

Philipp Scopp, 31.03.2020

"Am Samstag kann man eine ganze Menge machen"

Auch der FC Grün-Weiß Piesteritz erlebt momentan eine nie dagewesene Situation. Der Volkspark ruht, die Spieler können kein Mannschaftstraining durchführen. Wir wollen die Zeit nutzen und heute mit Cheftrainer Sascha Prüfer sprechen.

Wie geht es dir?

Meine Familie und ich sind wohl auf.

Wie verbringst du die fußballfreie Zeit?

Ich verbringe die Zeit hauptsächlich mit meiner Tochter, was sehr viel Spaß macht und mir zeigt was man an einem Samstag alles machen kann. Zusätzlich nutze ich die Chance sehr viel arbeiten zu gehen um mein Studium zu finanzieren.

Wie hältst du den Kontakt zur Mannschaft?

Wir kommunizieren aktuell ausschließlich über What´s App und mit dem ein oder anderen telefoniere ich ab und zu.

Machst du Dinge, die vielleicht sonst durch den Fußball zu kurz gekommen sind?

Wir versuchen die freie Zeit als Familie zu nutzen. Durch fehlende Betreuung in der Kita ist das natürlich auch schwierig, da wir uns meist den Staffelstab an der Tür übergeben müssen.

Wie soll die Saison deiner Meinung nach weitergehen?

Als Sportler willst du Trainieren und hauptsächlich Wettkämpfe bestreiten. Somit würde ich die Saison gern sportlich beenden. Es wird meiner Meinung nach leider nicht dazu kommen, da wir im Amateurbereich nicht die Möglichkeiten haben eine Halbserie im Eiltempo zu bestreiten.

Wie würde deiner Meinung nach die richtige Entscheidung bei einem Saisonabbruch aussehen?

Eine Annullierung ist aus meiner Sicht nicht vertretbar. Zuviel Zeit, Aufwand, Geld und Herzblut steckt in einer solchen Amateursaison. Da keiner etwas für diese Pandemie kann, darf auch keiner bestraft werden. Demnach sollten Teams nicht absteigen und das Aufsteigen muss demnach gewehrt werden. Aus meiner Sicht kann man nur die Halbserie als abrechenbare Tabelle zu Rate ziehen, das wäre am fairsten. Da kann der Fußball übrigens von anderen Sportarten lernen, denn z.B im Skispringen ist diese Verfahrensweise „alltäglich“.

Ich werde jegliche Entscheidung des Verbandes akzeptieren, wünsche mir aber, dass jetzt so entschieden wird, wie man es auch zukünftig regeln will!

Bleibt alle gesund







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